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Presse

Hohe Rentabilität eines Saatbandunternehmens zieht Investoren an

Ein Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Saatbändern und -matten spezialisiert hat und Gärtnern damit die Pflanzenanzucht bedeutend erleichtert, wechselte vor kurzem den Eigentümer. Im Rahmen eines Management Buy-In (MBI) erwarb ein Konsortium unter der Leitung von Andrew Gould für einen ungenannten Betrag.

Als Leiter des vierköpfigen Investment-Teams übernahm der ehemalige Finanzdirektor des Jockey Clubs die erfolgreichen Kaufverhandlungen für Seed Developments mit Sitz in North Petherdon in der Nähe von Bridgwater.

Das Unternehmen fertigt Saatbänder und viele weitere vorgesäte Spezialprodukte für Saatgutkonzerne in Europa, Nordamerika und Australasien. Unter der Leitung von Richard und Bella Flood, die die Geschäfte 1995 gemeinsam mit dem niederländischen Saatgutunternehmen Pieterpikzonen BV übernahmen, hat sich Seed Developments in den vergangenen 15 Jahren weltweit einen Marktanteil von 70 Prozent erobert.

Zu Spitzenzeiten beschäftigt das Unternehmen rund 50 Mitarbeiter. Gegründet wurde es 1966 von Dr. Monty Rayne, der damals eine innovative Methode zur Vereinfachung der Pflanzenanzucht entwickelte, indem er das Saatgut mit einem Spezialpapier umschloss.

In der Fertigung werden die Samen renommierter Saatgutunternehmen in regelmäßigen Abständen in biologisch abbaubare Bänder und Matten eingefügt. Vor allem Sorten mit Feinsamen lassen sich so viel leichter und mit ausreichend Abstand voneinander säen, so dass auch das Ausdünnen bei zu engem Stand – eine umständliche und langwierige Arbeit – fast entfällt.

Laut Andrew Gould ist das Unternehmen weltweit fest etabliert (rund 95 Prozent der Fertigung gehen direkt ins Ausland), verfügt jedoch weiterhin über gute Wachstumschancen. Dies gilt vor allem auch für den einheimischen Absatzmarkt, wo die Nachfrage nach Schrebergärten das Angebot bei weitem übersteigt und die Verbraucher immer mehr Wert auf eigenangebaute Bio-Produkte legen, die vom Garten direkt auf den Teller kommen.

Der neue Eigentümer sprach Richard und Bella Flood sowie allen Mitarbeitern seinen Dank für ihre tatkräftige Unterstützung aus, die den reibungslosen Übergang der Geschäfte ermöglichte. Er zeigte sich ‚gespannt‘ auf seine neue Unternehmung: „Wir alle möchten heute ja genauer wissen, was wir zu uns nehmen. Gerade hier in Großbritannien geht der Trend zunehmend in Richtung Eigenanbau. Viele Hobbygärtner verlassen sich beim Säen aber häufig einfach auf ihr Glück und werden leicht abgeschreckt, wenn ihre Anstrengungen nicht gleich von Erfolg gekrönt sind. Wir sind überzeugt, dass in unserem Land noch ein großes, unausgeschöpftes Marktpotenzial besteht, dass aber auch in allen anderen Ländern, in denen wir derzeit präsent sind, und darüber hinaus Wachstumschancen auf uns warten.“

Andrew Gould sieht sich selbst eher als Gartenliebhaber, der genau in die Zielgruppe von Seed Developments passt. Während der Einarbeitungsphase des neuen Managementteams engagiert er sich nach eigener Aussage zu „110 Prozent“ als Geschäftsführer für das Unternehmen.

Andrew Gould war 22 Jahre lang als Finanzdirektor des Jockey Clubs tätig und arbeitet derzeit als CEO von Verand Consulting in Shepton Mallet (Grafschaft Somerset). Die Finanzierung des Management Buy-Ins erfolgte über den South West and Wales Commercial-Bereich der HSBC Bank, als Berater standen die Anwaltskanzlei Foot Anstey sowie die Steuerberatung Albert Goodman zur Verfügung.

Mark Perrins, Leiter der internationalen Handelsgeschäfte im HSBC North Devon and South Somerset Commercial Centre, führte die Verhandlungen im Namen der Bank.

Andrew Gould ist begeistert: „Ich freue mich sehr, dass die HSBC diese Akquisition unterstützt hat. Unser MBI beweist, dass derartige Transaktionen wunderbar klappen, wenn die richtigen Leute und die richtigen Unternehmen dahinterstehen.“

thisisdevon.co.uk