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Fachmännischer Rat

Winterernte und Aussaat

Wer an den Winter denkt, dem fallen garantiert nicht sofort Gartenarbeiten oder gar blühende Pflanzen ein. Schließlich ist es derzeit so dunkel und kalt, dass alles Grün lieber unter der Erde verharrt! Im Allgemeinen wagen sich Pflanzen erst bei Temperaturen von mehr als 6°C ans Tageslicht. Für den Rasen gilt dies allerdings nicht: Da unser gemäßigtes Klima auch in der kalten Jahreszeit häufig über diesen Temperaturen liegt, wächst das Gras oft auch im Winter wie Kraut und Rüben…
Wer auch jetzt nicht aufs Gärtnern verzichten mag, braucht ein Gewächshaus, in dem gleichmäßig milde Temperaturen herrschen. Aber auch Frühbeete und Pflanzglocken helfen in den kühleren Monaten zumindest gegen Frosteinwirkung.
Dennoch gibt es einige Pflanzensorten, die der Kälte trotzen können: Neben Wintersalaten wie dem „Arctic King“, die unter Frostschutzvlies oder einer einfachen Glocke heranwachsen, erweitert auch Feldsalat das winterliche Salatangebot. Wirtschaftliche Saatbänder mit Salat- und Gemüsesamen eignen sich ideal für die Aussaat. Sie bieten den perfekten Pflanzenabstand, sparen Zeit und Mühe, und auch das lästige Ausdünnen bei zu engem Stand erübrigt sich!
In beheizten Anzuchtkästen oder Gewächshäusern lassen sich die Sommerpflanzen für die kommende Saison problemlos auswählen und säen. Dabei erweisen sich auf Blumentöpfe oder Hängekörbe zugeschnittene Saatmatten immer wieder als zeit- und energiesparende Option. Seed Developments präsentiert Ihnen eine große Saatmatten-Auswahl in den schönsten Farben und Mischungen. Ziehen Sie auch im Winter Kräuter oder sogar die verschiedensten Gemüsemischungen heran – viele Sorten wie beispielsweise Kartoffeln gedeihen jetzt viel besser in Töpfen als im kalten Winterboden.
Oder wie wär’s mit Sanguisorba officinalis? Der Große Wiesenknopf bereichert Ihren Wintersalat um eine völlig neue Geschmacksrichtung! Nach der Aussaat unter Glas können die größeren Setzlinge schon bald an die frische Luft, denn sie sind nahezu immer frost- und schneeunempfindlich. Auch Ackerbohnen haben nichts gegen Kälte, ebenso wie andere Wintergemüse wie Pastinaken, Rosenkohl, Lauch und Winterkohl. Sie alle sind winterhart und runden Ihren winterlichen Speiseplan mit leckeren Beilagen oder wärmenden Suppen ab. Informieren Sie sich über die neuen Saatbänder und -matten von Seed Developments und genießen Sie Wintergemüse aus dem eigenen Garten. Sie schmecken den Unterschied!

Im Gewächshaus

Wenn die Tage kürzer werden, erfüllt das Gewächshaus eine wichtige Funktion. Selbst ungeheizte Gewächshäuser schützen zarte Pflänzchen vor Frost und lassen all jene Pflanzen überwintern, die draußen keine Chance hätten. Unter Luftpolsterfolie oder Frostschutzvlies entsteht ein milderes Mikroklima, das auch wetterempfindliche Pflanzen ausreichend warm hält.
Nachtreibender Pflücksalat, Spinat, Kräuter und Salatblätter aus dem ungeheizten Gewächshaus bieten ebenfalls den ganzen Winter hindurch vitaminreiche Frische – und man spart sich den Weg zum Supermarkt!
In beheizten Gewächshäusern sind die meisten Blumen und Gemüsepflanzen mit einer konstanten Temperatur von 2°C zufrieden, nur für Pelargonien und weniger robuste Sorten müssen Sie Ihre Flächen auf durchschnittlich 5-7°C aufheizen. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Gewächshaus nicht zur Pflanzensauna wird – das kostet unnötig Geld und Energie! Und sorgen Sie in beheizten Gewächshäusern auf alle Fälle für eine adäquate Lüftung, um eine hohe Luftfeuchtigkeit und damit Probleme von vornherein zu vermeiden. Prüfen Sie die Höchst- und Mindesttemperaturen in Ihrem Gewächshaus mit einem Thermometer und achten Sie jederzeit auf die Wettervorhersage – Temperaturumschwünge und Frost sind schnell da!
In Gewächshäusern an wärmeren Orten oder in beheizten Anzuchtkästen erhalten Ihre Saat oder Setzlinge einen erheblichen Zeitvorsprung, ohne dass Sie teure Energie auf das gesamte Gewächshaus verschwenden müssen. Und es geht sogar ganz ohne Gewächshaus: Kleinere Anzuchtkästen passen bequem auf die Fensterbank.

Winterliche Reflektionen

Im Winter geht es eher beschaulich zu. Frost versetzt den Garten in einen langen Dornröschenschlaf und in vielen Regionen versinkt er unter einer weichen Schneedecke. Großbritannien erlebte 2012 ein recht ungewöhnliches Klima, das zu Beginn mit Dürre und Trockenheit drohte und anschließend fast im Wasser versank. Wer erinnert sich nicht an den wahren Sturzregen, der zur Jubiläumsfeier von Königin Elisabeth II. auf die Bootsparade auf der Themse niederprasselte?
Doch die Sonne ließ es sich nicht nehmen, die Olympischen Spiele als leuchtendes Beispiel für sportliche Höchstleistungen im besten Licht zu zeigen – und das inmitten ein- und mehrjähriger Wiesen mit farbenfrohen Blumen aus allen Kontinenten, die damit auch pflanzlich eine internationale Kulisse für die Olympiade boten. Seed Developments freut sich darauf, in Zukunft mit James Hitchmough und Nigel Dunnett, den Designern dieser berühmten und bewunderten Landschaften, zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit den beiden Professoren von der University of Sheffield möchten wir untersuchen, wie große Saatteppiche mithilfe innovativer Technologie etablierte Wiesen und Dachbegrünungen schaffen können. Selbstverständlich werden wir Sie im kommenden Jahr über alle neuen Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Doch für unser Office gab es noch mehr Grund zum Feiern! Bei den ersten Society of Garden Designers Awards des britischen Verbandes für Landschaftsgärtner erhielt der neue Rosengarten in Savill Garden im königlichen Windsor Great Park die Auszeichnung als schönster öffentlicher Raum. Der People’s Choice Award, der in Partnerschaft mit dem britischen Trend-Magazin Homes & Gardens vergeben wird, ging an den Publikumsliebling, einen großen Privatgarten in der Grafschaft Surrey. Auch die US-amerikanische APLD (Association of Professional Landscape Designers) ehrte diese beiden Gärten mit einer Goldmedaille. Was für ein Jahr für das Wilson McWilliam Studio! Mit einem weiteren Garten in der Grafschaft Hertfordshire haben wir uns auch um eine Unternehmer-Auszeichnung von der BALI (British Association of Landscape Industries) beworben. Drücken Sie uns die Daumen!
Eine weitere Preisverleihung machte mich aus ganz anderen Gründen wirklich neugierig. Ich wurde in die Jury für die Garden Media Guild Awards berufen, die herausragende Garten-Blogs auszeichnet, und erhielt zum ersten Mal einen tiefen Einblick in diese noch relativ neue Kommunikationsart. Zu den Finalisten gehörte auch die Bloggerin Michelle Chapman, deren produktiver Gärtneransatz und hier vor allem ihre „52-wöchige Salatwette“ die Jury überzeugte. Die Saatmatten und -bänder von Seed Developments sind einfach ideal für nachtreibenden Pflücksalat und eröffnen vielen Gartenfreunden, gerade aber auch neuen Hobbygärtnern, eine Welt voll frischer, leckerer Salat- und Gemüsesorten aus dem eigenen Garten. Gewinner der Blogging-Kategorie 2012 war die britische Tageszeitung The Guardian, in deren Guardian Gardening Blog eine Fülle verschiedener Autoren nicht nur auf Gartenthemen, sondern auch auf viele Umweltfragen eingeht, die unsere Gärten und Landschaften beeinflussen.

Wenn die letzten Blätter endlich fallen, traut sich so manche zartgrüne Blumenzwiebelspitze bereits an die Erdoberfläche und erste Knospen verheißen einen Neuanfang. Tatsächlich ist der Winter eine Zeit des Optimismus! Winterkirsche, Geißblatt und Schneeball schlagen eine erste, zaghafte Brücke zu Schneeglöckchen, Schneerosen und Zaubernuss, den Vorboten des Frühlings!

Trends für das kommende Jahr

Trotz des verregneten Sommers und der Auswirkung dieser Sintfluten auf die Ernte erfreuen sich Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten auch in der kommenden Saison großer Beliebtheit. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf Tomaten, sondern dehnen Sie Ihr Angebot auf verschiedene Salate und ungewöhnliches Gemüse oder neue Sorten aus, die es nicht in jedem Supermarkt gibt. So macht das Gärtnern noch mehr Spaß und Sie entdecken völlig neue Alternativen und Gaumenfreuden. Vorgesäte Saatbänder ersparen Ihnen viel Arbeit und sorgen für große Erfolge in Ihrem ertragreichen Garten. Platzmangel begegnen Sie am besten mit Pflücksalaten, die ganz von selbst nachwachsen.
2013 werden die bunten Farbtupfer in Beeten und Blumentöpfen von den malerisch leuchtenden Flächen der Olympischen Wiesen inspiriert. Lassen Sie Ihren Garten in neuen Farben aufatmen und frischen Sie Töpfe und Hängekörbe ganz einfach mit vorgesäten Saatmatten auf.

Alles neu…

Der Olympiapark und seine wunderschönen Grünflächen, deren herrliche Farben und zeitlich genau auf die Olympischen und Paralympischen Spiele abgestimmten Blührhythmen gehörten zu den Höhepunkten dieses Sommers. Die beiden unterschiedlichen Zierwiesenarten im Park entstanden nicht durch Bepflanzung, sondern durch sorgfältig geplantes Aussäen. Für die einjährigen Wiesen zeichnete Nigel Dunnett verantwortlich: Er entschied sich für einen faszinierenden ‚Goldband‘-Effekt, der rechtzeitig zur Eröffnung der Spiele mit strahlenden Färber-Mädchenaugen (Coreopsis Tinctoria) bezauberte. Auf den mehrjährigen Wiesen von James Hitchmough blühten Fackellilien (Kniphofia), Sonnenhüte (Echinacea) und Astern aus allen Kontinenten, die damit auch pflanzlich eine passende, internationale Kulisse für die Spiele boten. Die beiden Professoren lehren Landschaftsarchitektur an der britischen Sheffield University, dem Zentrum für die nachhaltige Bepflanzung von öffentlichen Räumen und Privatgärten. Die RHS-Gärten in Wisley und Harlow Carr sind weitere, blühende Beispiele für ihre Arbeit.

Herbstnotizen

Auch wenn der Sommer oft als besonders geschäftige Gartensaison gilt, kann man sich meistens zwischendurch noch einmal ausruhen. Der Herbst hingegen bedeutet nicht nur Erntezeit, sondern verlangt auch erste Planungsaktivitäten für das kommende Jahr. Jetzt heißt es vorbereiten – für die kommende Vegetationsperiode und neue Bepflanzungen. Der Boden ist noch sommerlich warm und bis zur Herbstmitte halten sich auch die Lufttemperaturen, bevor uns dann der erste Nachtfrost einholt. Vermehrte Regenfälle lassen das Grundwasser und die Wasserreservoirs wieder ansteigen, auch wenn viele von uns den fürchterlich nassen Sommer lieber vergessen würden!

Im Gewächshaus

Wenn die Tage kürzer werden, brauchen die Pflanzen im Gewächshaus möglichst viel Licht. Öffnen Sie Rollos, entfernen Sie Gegenstände, die im Sommer kühlen Schatten gespendet haben, sterilisieren oder desinfizieren Sie Halterungen oder Vorrichtungen, um gefürchtete Krankheiten zu vermeiden und prüfen Sie jetzt (falls vorhanden) Ihre Heizungsanlage. Kleinere Flächen kommen sicherlich auch ohne Heizung aus – mit Luftpolsterfolie lassen sich einzelne Pflanzen oder Keimlinge gut warm halten. Achten Sie auf das Wetter, der erste Frost kommt schneller, als man denkt! Prüfen Sie alle Pflanzen, die Sie jetzt ins Gewächshaus bringen, gründlich auf Krankheiten oder Viren und reduzieren Sie die Bewässerung insgesamt, um Mehltau oder Schimmelbildung möglichst zu vermeiden.

Herbstaussaat

Der September ist der perfekte Zeitpunkt für die Planung der Grünpflanzen für das kommende Jahr. Planen Sie Ihre Farb- und Sommerkombinationen und achten Sie auf möglichst viel Licht im Gewächshaus. Frühe Gemüsesorten, darunter auch Ackerbohnen, Kohl und Möhren können bereits im Herbst ausgesät werden. Wer kein Gewächshaus hat, kann sie auch unter Glas in Frühbeetkästen oder Gewächstunneln schützen. Wirtschaftliche Saatbänder bieten bereits den perfekten Pflanzenabstand, so dass sich das lästige Ausdünnen im Laufe der Jahreszeiten nahezu erübrigt. Auf der Website finden Sie stets neue Sorten und innovative Produkte.